Mittwoch, 24. Mai 2017

Shampooflaschentäschchen 2.0

Letztens hatte der Kinderfuß am Rande des Spielplatzes eine unschöne Begegnung mit Glasabfall, der da in großen Mengen lag. Wir waren zwar nur 300 m von zu Hause entfernt, aber ich musste dennoch erstmal eine andere Mama um ein Pflaster bitten und gleichzeitig das brüllende Kind trösten. Das brauche ich so schnell nicht nochmal! Ich habe jedenfalls beschlossen, nun IMMER ein Mini-Erste-Hilfe-Set dabei zu haben. Ein größeres habe ich ja, aber das ständig mitzunehmen kriege ich nicht hin. Geplanter Inhalt:


* Wundkompresse
* Hämostilette (sehr praktisch bei Splittern unter der Haut!)
* Desinfektionstücher mit Alkohol (muss mal suchen, ob es welche gibt, die nicht brennen)
* Verbandpäckchen
* Handschuhe
* Pflaster in drei Größen

Da ich zum nähen gerade keine Zeit habe, aber noch massig alte Duschgelflaschen vom Mann, habe ich Version 2.0 der Shampooflaschentäschchen gebastelt. Es musste groß sein, weil die Wundkompresse so riesig ist - kleiner habe ich gerade nicht da. Daher habe ich einfach die eine Flasche oben abgeschnitten und die andere weiter unten, so dass beide gut aufeinander sitzen. Nur das Verbandpäckchen musste ich noch durch ein kleineres ersetzen. Das ganze hält mit einem Schleifchen zusammen, damit das komplette Paket herausgezogen werden kann. Sonst könnte ich mir vorstellen, dass in der Eile genau das Teil unten fest klemmt, das ich gerade brauche.



Da die Flaschen nach oben enger werden, halten sie gut zusammen wenn man die eine ehemalige Flasche als Deckel nutzt.





Freitag, 10. Februar 2017

Der Rest von 2016

Ich habe Ende August den Job gewechselt und meine wenige Nähzeit ist auf noch viel weniger geschrumpft. Ein paar Dinge habe ich 2016 doch noch geschafft, bzw. das letzte habe ich 2017 beendet.

Im letzten Post schrieb ich was von Liegenbezug. Den habe ich - im Gegensatz zur Jeans *hust* - auch tatsächlich genäht. Vorhang von Ikea, wir brauchten nur einen, der andere kam auf die geerbte Liege.


Dem Kind wurde in einer Beißphase ein Beißelefant genäht. Schnittmuster war von farbenmix - elefantös. Er hat sich die Farben ausgesucht (sehr rosa, das Bild ist etwas gelbstichig) und schleppt den auch überall mit hin.  Nur beißen, das wollte er ihn nie, auch wenn er jedem erklärt, dass das sein Beißelefant ist -.-


Strickeicheln nach Ringelmiez. Ich habe es ja nicht so mit Deko, aber die waren so niedlich, dass ich nicht widerstehen konnte. Waren auch sicherlich nicht die letzten.


Jetzt sind wir schon bei Herbst - Die Kinderfüße wuchsen aus den Walschuhen raus und in die Monsterschuhe rein:


Kurz vor Weihnachten, die Männer waren schon bei Oma, dachte ich, ich könnte ja dem Kind "noch schnell" einen Bademantel nähen. Da sähe er ja bestimmt so süß drin aus und überhaupt. Tut er auch, aber so ein Bademantel ist doch erstaunlich viel Arbeit. Schnittmuster: Frottee-Fritz von heidimade.


Zu guter Letzt fing ich im Herbst noch an, aus Wollresten einen Lace-Schal zu stricken. Immer schön ein winziges Stückchen, wenn wir einmal die Woche mal Zeit hatten, eine Serienfolge zu sehen. Es ging und ging nicht vorwärts, bis ich krank wurde. Dann habe ich es endlich geschafft, das Ding beim Binge Watching (Bron und Call the midwife glaub ich) zu beenden. Estuary, hier bei Ravelry. Ich liebe ihn sehr, aber ich habe ja lange keine Tierwolle mehr getragen, und meine Güte, ist das kratzig.


So, mal sehen, ob ich 2017 *irgendwas* geschafft kriege!