Montag, 3. November 2014
Krabbelzwerg
Meine Mutter näht nicht mehr und hat mir Wollstoff vermacht. Kaufen würde ich sowas ja nicht mehr, aber vernähen tu ich es gerne, für's Kind. Overallschnitt von Madame Jordan und mit Zuwachsgedanken in Größe 80 genäht, was offenbar eeetwas übertrieben war. Die Bündchen sind gestrickt aus einem Wollknäuelrest - Baumwollbündchen zeigen ja doch ein anderes Waschverhalten. Wie man sieht, war dieser Rest an den Beinen dann doch etwas knapp. Gefüttert ist nur die Kapuze, mit Fleece.
Freitag, 17. Oktober 2014
Fehlen nur noch das Lama und die Panflöte
Selbstverständlich muss es sich um ein graues Lama und eine schwarze Panflöte handeln, sonst passt es nicht.
Von Junah.ch gibt es einen ganz tollen Trageponcho, den man über's Tragetuch oder die Tragehilfe mit Baby ziehen kann. Allerdings aus tierlicher Wolle, die kaufe ich nicht mehr. Mal abgesehen davon ist das Ding ziemlich teuer (völlig ok, aber das wäre es mir nicht wert). Aber wozu hat frau eine Nähmaschine...
Außen ist ein Viskose-Strick, und weil der recht dünn ist, ist das ganze noch mit einem dünnen Jersey gefüttert. Recht kuschelig. Nicht ganz leicht anzuziehen, wenn das Kind auf dem Rücken gebunden ist, weil der Jersey etwas klebrig ist. Aber es geht. Ist wohl Übungssache.
Ponchomäßig nicht sehr stylisch an sich, an Mensch + Baby sieht es aber eigentlich sehr nett aus :-) Muss nur noch überlegen, ob ich einen Shrug für die Ärmel nähe, an den Armen wird es doch relativ schnell kühl sonst.
Von Junah.ch gibt es einen ganz tollen Trageponcho, den man über's Tragetuch oder die Tragehilfe mit Baby ziehen kann. Allerdings aus tierlicher Wolle, die kaufe ich nicht mehr. Mal abgesehen davon ist das Ding ziemlich teuer (völlig ok, aber das wäre es mir nicht wert). Aber wozu hat frau eine Nähmaschine...
Außen ist ein Viskose-Strick, und weil der recht dünn ist, ist das ganze noch mit einem dünnen Jersey gefüttert. Recht kuschelig. Nicht ganz leicht anzuziehen, wenn das Kind auf dem Rücken gebunden ist, weil der Jersey etwas klebrig ist. Aber es geht. Ist wohl Übungssache.
Ponchomäßig nicht sehr stylisch an sich, an Mensch + Baby sieht es aber eigentlich sehr nett aus :-) Muss nur noch überlegen, ob ich einen Shrug für die Ärmel nähe, an den Armen wird es doch relativ schnell kühl sonst.
Samstag, 27. September 2014
Lila steht mir nicht
Meinem Kind allerdings sehr gut! Drei aussortierte Threadless-Shirts
und ein Ottobre-Schnittmuster wurden zu Bodies in 74/80:
Nr. 1, Earl Grey, war mehr so das Probestück. Knopf auf der falschen Seite und so Scherze.
Der Schnitt ist sehr breit, was aber ok ist, da zwei der Shirts aus nicht allzu elastischem Jersey sind. Blöder finde ich die Beinausschnitte, die sind doch sehr tief. Nicht sooo geschickt mit Stoffwindeln. Aber gut, dafür passen sie jetzt schon und für später nähe ich noch eine Verlängerung für den Schritt zum einknöpfen. Kind wächst ja üblicherweise mehr in die Länge als in die Breite.
Nr. 2 aus einem Shirt, das ich nie getragen habe. Da hat Threadless was verbockt - weißer, extrem dünner, ziemlich durchsichtiger Stoff, an den Ärmeln total verzogen (sieht man auch noch am Body, den Ärmelsaum habe ich übernommen) und das Rückenteil total schief im Stoff zugeschnitten. Dafür aber schön elastisch und etwas größer als die andren beiden, so konnte ich vorsorglich in Größe 80 nähen. Das Motiv ist übrigens der U-Bahn-Plan von Mittelerde (There and back again).
Und Nr. 3, Technology ruins nature (Nein, ich besitze weder lila Garn noch eine Zwillingsnadel ^^):
und ein Ottobre-Schnittmuster wurden zu Bodies in 74/80:
Nr. 1, Earl Grey, war mehr so das Probestück. Knopf auf der falschen Seite und so Scherze.
Der Schnitt ist sehr breit, was aber ok ist, da zwei der Shirts aus nicht allzu elastischem Jersey sind. Blöder finde ich die Beinausschnitte, die sind doch sehr tief. Nicht sooo geschickt mit Stoffwindeln. Aber gut, dafür passen sie jetzt schon und für später nähe ich noch eine Verlängerung für den Schritt zum einknöpfen. Kind wächst ja üblicherweise mehr in die Länge als in die Breite.
Nr. 2 aus einem Shirt, das ich nie getragen habe. Da hat Threadless was verbockt - weißer, extrem dünner, ziemlich durchsichtiger Stoff, an den Ärmeln total verzogen (sieht man auch noch am Body, den Ärmelsaum habe ich übernommen) und das Rückenteil total schief im Stoff zugeschnitten. Dafür aber schön elastisch und etwas größer als die andren beiden, so konnte ich vorsorglich in Größe 80 nähen. Das Motiv ist übrigens der U-Bahn-Plan von Mittelerde (There and back again).
Und Nr. 3, Technology ruins nature (Nein, ich besitze weder lila Garn noch eine Zwillingsnadel ^^):
Freitag, 29. August 2014
Onbag
Onbag. Woher der Name kommt, weiß ich nicht. Es handelt sich um eine Tasche, die sehr weich und leicht ist und daher leicht unter den Kinderpopo geklemmt werden kann, wenn das Kind in Tragetuch oder Tragehilfe auf dem Rücken ist. Oder eine sonstige Kombination von Kind, Tuch und Tasche. Dabei gibt es praktisch nur ein Vorderteil und ein Rückteil+Lasche, der Rest ist Träger. Der Träger soll aus einem Stück sein und formt gleichzeitig auch Boden und Seiten der Tasche. Der Träger kann also z. B. zusammengeknotet werden (es ergibt sich eine Umhängetasche) oder an den Laschen über den Seitentaschen befestigt werden (es ergibt sich ein Rucksack). Je nachdem, wo das Kind hängt.
Die Originalanleitung fand ich etwas wirr und bin statt dessen diesem wunderbaren WIP gefolgt. Genäht habe ich aus Tragetuchstoff, und zwar meinem 2nd Hand gekauften Didymos Indio Bambus Natur, dessen Festigkeit bei gleichzeitiger Elastizität und der seltsam grünliche Unterton nie so meins waren. Also marineblau gefärbt und mit dem Ikea-Segelschiffstoff kombiniert. Ich wusste, eines Tages würde ich ihn brauchen können!
Wegen des Tragetuch-Stoffs habe ich die Träger nicht gefüttert, sondern nur den Teil, der Boden und Seiten der Tasche ausmacht. Außerdem habe ich die ganze Tragetuchlänge verwendet, so dass die Träger jetzt leicht übertrieben lang sind. So kann man sich aber, wenn man das Ding als Rucksack trägt, die überhängenden Träger noch um die Hüfte binden, was ich sehr angenehm finde.
Eine Seitentasche bekam einen Leuchtturm, die Vordertasche ein Schiff. Die Seitentaschen habe ich mit Kam Snaps versehen.
Sie ist wirklich erstaunlich geräumig und ich ertappe mich bei dem Gedanken, meinen gekauften Wickelrucksack wieder ziehen zu lassen. Innen hat sie hinten eine Reißverschlusstasche, vorne eine einfache Tasche und seitlich ein Stück Schlüsselband mit Karabiner (lag noch in passender Farbe herum) bekommen. Wie man rechts im Bild sieht, habe ich beim Zuschneiden des Futters einen strunzdämlichen Fehler gemacht, nämlich das Futter nicht in Trägerbreite, sondern in Seitentaschenbreite zugeschnitten. So musste ich stückeln. Aber letztlich hätte der Futterstoff sowieso nicht ganz für ein Einzelstück gereicht - gute Ausrede...
Hat sich schon bewährt!
Die Originalanleitung fand ich etwas wirr und bin statt dessen diesem wunderbaren WIP gefolgt. Genäht habe ich aus Tragetuchstoff, und zwar meinem 2nd Hand gekauften Didymos Indio Bambus Natur, dessen Festigkeit bei gleichzeitiger Elastizität und der seltsam grünliche Unterton nie so meins waren. Also marineblau gefärbt und mit dem Ikea-Segelschiffstoff kombiniert. Ich wusste, eines Tages würde ich ihn brauchen können!
Wegen des Tragetuch-Stoffs habe ich die Träger nicht gefüttert, sondern nur den Teil, der Boden und Seiten der Tasche ausmacht. Außerdem habe ich die ganze Tragetuchlänge verwendet, so dass die Träger jetzt leicht übertrieben lang sind. So kann man sich aber, wenn man das Ding als Rucksack trägt, die überhängenden Träger noch um die Hüfte binden, was ich sehr angenehm finde.
Eine Seitentasche bekam einen Leuchtturm, die Vordertasche ein Schiff. Die Seitentaschen habe ich mit Kam Snaps versehen.
Sie ist wirklich erstaunlich geräumig und ich ertappe mich bei dem Gedanken, meinen gekauften Wickelrucksack wieder ziehen zu lassen. Innen hat sie hinten eine Reißverschlusstasche, vorne eine einfache Tasche und seitlich ein Stück Schlüsselband mit Karabiner (lag noch in passender Farbe herum) bekommen. Wie man rechts im Bild sieht, habe ich beim Zuschneiden des Futters einen strunzdämlichen Fehler gemacht, nämlich das Futter nicht in Trägerbreite, sondern in Seitentaschenbreite zugeschnitten. So musste ich stückeln. Aber letztlich hätte der Futterstoff sowieso nicht ganz für ein Einzelstück gereicht - gute Ausrede...
Die Verschlussart im WIP fand ich auch super - rechts und links der Vordertasche Hakenklett, unten an der Lasche quer der Flauschklett. So lässt sich die Tasche auf jeder Höhe gut schließen.
Hat sich schon bewährt!
Dienstag, 15. Juli 2014
Sonnenschutz beim Tragen
Und Nr. 2:
Freitag, 11. Juli 2014
Was wohl...
Genau, mehr Babykram.
Nach dem Debakel, dass die gestrickten Schühchen meinem Kind von Anfang an zu klein waren, gibt es jetzt Socken, die noch viel zu groß sind. Das war in meinem uralten Sockenstrickbuch die kleinste Größe, aber jetzt weiß ich, wie ich noch etwas kleinere stricken müsste. Das Muster hatte netterweise einen Fehler... in die oberste Lochreihe hätten doppelt so viele Löcher gemusst. Tsts...
Dann gab es noch eine Miniaturkrabbeldecke für unterwegs, wenn man das Kind mal wo ablegen muss, aber keinen Kinderwagen dabei hat. Genäht aus Stoffresten und Mutters alten Vorhängen, innen drin zwei Lagen ausrangierte Fleecedecke. Mein erster Versuch im Quilten... begnadete Freihandquilterin werde ich wohl nicht mehr, aber ich find's ganz ok. Und endlich mal wieder ein Anlass, Kam Snaps zu verwenden.
Ob die Decke ihren Zweck noch erfüllt, wird sich zeigen. Kind hat vor zwei Tagen das Drehen erlernt -.-
Nach dem Debakel, dass die gestrickten Schühchen meinem Kind von Anfang an zu klein waren, gibt es jetzt Socken, die noch viel zu groß sind. Das war in meinem uralten Sockenstrickbuch die kleinste Größe, aber jetzt weiß ich, wie ich noch etwas kleinere stricken müsste. Das Muster hatte netterweise einen Fehler... in die oberste Lochreihe hätten doppelt so viele Löcher gemusst. Tsts...
Dann gab es noch eine Miniaturkrabbeldecke für unterwegs, wenn man das Kind mal wo ablegen muss, aber keinen Kinderwagen dabei hat. Genäht aus Stoffresten und Mutters alten Vorhängen, innen drin zwei Lagen ausrangierte Fleecedecke. Mein erster Versuch im Quilten... begnadete Freihandquilterin werde ich wohl nicht mehr, aber ich find's ganz ok. Und endlich mal wieder ein Anlass, Kam Snaps zu verwenden.
Ob die Decke ihren Zweck noch erfüllt, wird sich zeigen. Kind hat vor zwei Tagen das Drehen erlernt -.-
Samstag, 21. Juni 2014
Sabberstop
Kind sabbert wie blöde... dafür gibt es Halstücher. Schnitt von krumme-nadel.de. Dreilagige Baumwolle - Schrägbandgefummel habe ich nach dem ersten aufgegeben (und gleich die größere Größe genäht *hüstel*). Und endlich habe ich Kam Snaps. Die sind toll. Und schön bunt.
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