Samstag, 7. Juli 2018
Die müde Fäule
...führt dazu, dass ich nicht mehr zum bloggen komme. Selbstgemachtes also derzeit nur auf Instagram.
Mittwoch, 24. Mai 2017
Shampooflaschentäschchen 2.0
Letztens hatte der Kinderfuß am Rande des Spielplatzes eine unschöne Begegnung mit Glasabfall, der da in großen Mengen lag. Wir waren zwar nur 300 m von zu Hause entfernt, aber ich musste dennoch erstmal eine andere Mama um ein Pflaster bitten und gleichzeitig das brüllende Kind trösten. Das brauche ich so schnell nicht nochmal! Ich habe jedenfalls beschlossen, nun IMMER ein Mini-Erste-Hilfe-Set dabei zu haben. Ein größeres habe ich ja, aber das ständig mitzunehmen kriege ich nicht hin. Geplanter Inhalt:
* Wundkompresse
* Hämostilette (sehr praktisch bei Splittern unter der Haut!)
* Desinfektionstücher mit Alkohol (muss mal suchen, ob es welche gibt, die nicht brennen)
* Verbandpäckchen
* Handschuhe
* Pflaster in drei Größen
Da ich zum nähen gerade keine Zeit habe, aber noch massig alte Duschgelflaschen vom Mann, habe ich Version 2.0 der Shampooflaschentäschchen gebastelt. Es musste groß sein, weil die Wundkompresse so riesig ist - kleiner habe ich gerade nicht da. Daher habe ich einfach die eine Flasche oben abgeschnitten und die andere weiter unten, so dass beide gut aufeinander sitzen. Nur das Verbandpäckchen musste ich noch durch ein kleineres ersetzen. Das ganze hält mit einem Schleifchen zusammen, damit das komplette Paket herausgezogen werden kann. Sonst könnte ich mir vorstellen, dass in der Eile genau das Teil unten fest klemmt, das ich gerade brauche.
Da die Flaschen nach oben enger werden, halten sie gut zusammen wenn man die eine ehemalige Flasche als Deckel nutzt.
* Wundkompresse
* Hämostilette (sehr praktisch bei Splittern unter der Haut!)
* Desinfektionstücher mit Alkohol (muss mal suchen, ob es welche gibt, die nicht brennen)
* Verbandpäckchen
* Handschuhe
* Pflaster in drei Größen
Da ich zum nähen gerade keine Zeit habe, aber noch massig alte Duschgelflaschen vom Mann, habe ich Version 2.0 der Shampooflaschentäschchen gebastelt. Es musste groß sein, weil die Wundkompresse so riesig ist - kleiner habe ich gerade nicht da. Daher habe ich einfach die eine Flasche oben abgeschnitten und die andere weiter unten, so dass beide gut aufeinander sitzen. Nur das Verbandpäckchen musste ich noch durch ein kleineres ersetzen. Das ganze hält mit einem Schleifchen zusammen, damit das komplette Paket herausgezogen werden kann. Sonst könnte ich mir vorstellen, dass in der Eile genau das Teil unten fest klemmt, das ich gerade brauche.
Da die Flaschen nach oben enger werden, halten sie gut zusammen wenn man die eine ehemalige Flasche als Deckel nutzt.
Freitag, 10. Februar 2017
Der Rest von 2016
Ich habe Ende August den Job gewechselt und meine wenige Nähzeit ist auf noch viel weniger geschrumpft. Ein paar Dinge habe ich 2016 doch noch geschafft, bzw. das letzte habe ich 2017 beendet.
Im letzten Post schrieb ich was von Liegenbezug. Den habe ich - im Gegensatz zur Jeans *hust* - auch tatsächlich genäht. Vorhang von Ikea, wir brauchten nur einen, der andere kam auf die geerbte Liege.
Dem Kind wurde in einer Beißphase ein Beißelefant genäht. Schnittmuster war von farbenmix - elefantös. Er hat sich die Farben ausgesucht (sehr rosa, das Bild ist etwas gelbstichig) und schleppt den auch überall mit hin. Nur beißen, das wollte er ihn nie, auch wenn er jedem erklärt, dass das sein Beißelefant ist -.-
Strickeicheln nach Ringelmiez. Ich habe es ja nicht so mit Deko, aber die waren so niedlich, dass ich nicht widerstehen konnte. Waren auch sicherlich nicht die letzten.
Jetzt sind wir schon bei Herbst - Die Kinderfüße wuchsen aus den Walschuhen raus und in die Monsterschuhe rein:
Kurz vor Weihnachten, die Männer waren schon bei Oma, dachte ich, ich könnte ja dem Kind "noch schnell" einen Bademantel nähen. Da sähe er ja bestimmt so süß drin aus und überhaupt. Tut er auch, aber so ein Bademantel ist doch erstaunlich viel Arbeit. Schnittmuster: Frottee-Fritz von heidimade.
Zu guter Letzt fing ich im Herbst noch an, aus Wollresten einen Lace-Schal zu stricken. Immer schön ein winziges Stückchen, wenn wir einmal die Woche mal Zeit hatten, eine Serienfolge zu sehen. Es ging und ging nicht vorwärts, bis ich krank wurde. Dann habe ich es endlich geschafft, das Ding beim Binge Watching (Bron und Call the midwife glaub ich) zu beenden. Estuary, hier bei Ravelry. Ich liebe ihn sehr, aber ich habe ja lange keine Tierwolle mehr getragen, und meine Güte, ist das kratzig.
So, mal sehen, ob ich 2017 *irgendwas* geschafft kriege!
Im letzten Post schrieb ich was von Liegenbezug. Den habe ich - im Gegensatz zur Jeans *hust* - auch tatsächlich genäht. Vorhang von Ikea, wir brauchten nur einen, der andere kam auf die geerbte Liege.
Dem Kind wurde in einer Beißphase ein Beißelefant genäht. Schnittmuster war von farbenmix - elefantös. Er hat sich die Farben ausgesucht (sehr rosa, das Bild ist etwas gelbstichig) und schleppt den auch überall mit hin. Nur beißen, das wollte er ihn nie, auch wenn er jedem erklärt, dass das sein Beißelefant ist -.-
Strickeicheln nach Ringelmiez. Ich habe es ja nicht so mit Deko, aber die waren so niedlich, dass ich nicht widerstehen konnte. Waren auch sicherlich nicht die letzten.
Jetzt sind wir schon bei Herbst - Die Kinderfüße wuchsen aus den Walschuhen raus und in die Monsterschuhe rein:
Kurz vor Weihnachten, die Männer waren schon bei Oma, dachte ich, ich könnte ja dem Kind "noch schnell" einen Bademantel nähen. Da sähe er ja bestimmt so süß drin aus und überhaupt. Tut er auch, aber so ein Bademantel ist doch erstaunlich viel Arbeit. Schnittmuster: Frottee-Fritz von heidimade.
Zu guter Letzt fing ich im Herbst noch an, aus Wollresten einen Lace-Schal zu stricken. Immer schön ein winziges Stückchen, wenn wir einmal die Woche mal Zeit hatten, eine Serienfolge zu sehen. Es ging und ging nicht vorwärts, bis ich krank wurde. Dann habe ich es endlich geschafft, das Ding beim Binge Watching (Bron und Call the midwife glaub ich) zu beenden. Estuary, hier bei Ravelry. Ich liebe ihn sehr, aber ich habe ja lange keine Tierwolle mehr getragen, und meine Güte, ist das kratzig.
So, mal sehen, ob ich 2017 *irgendwas* geschafft kriege!
Donnerstag, 28. April 2016
Nähen? Da war doch was?
Meine Nähmaschinenbenutzung beschränkt sich derzeit größtenteils auf Ausbessern, Vorhänge kürzen, Namensschildchen in Kinderklamotten nähen, und ganz dringende Dinge, wie wenn die Hausschuhe plötzlich wieder zu klein sind. Ächz.
Löchrige Hosen, jetzt mit Katzen:
Schuhe aus Kunstleder, hier heißen sie nur "Walschuhe":
Hier liegen Stoff und Schnitt für eine Jeans! Wenn ich es schaffe, das Kürzen der Gummistiefel und das Nähen weiterer vermaledeiter Vorhänge, sowie von Liegenbezügen weit, weit weg zu schieben, dann schaffe ich es vielleicht mal.
Löchrige Hosen, jetzt mit Katzen:
Schuhe aus Kunstleder, hier heißen sie nur "Walschuhe":
Hier liegen Stoff und Schnitt für eine Jeans! Wenn ich es schaffe, das Kürzen der Gummistiefel und das Nähen weiterer vermaledeiter Vorhänge, sowie von Liegenbezügen weit, weit weg zu schieben, dann schaffe ich es vielleicht mal.
Donnerstag, 21. Januar 2016
Liebe, liebe Sonne
Kind geht jetzt meist sehr begeistert in die Kita. Morgenkreis ist der große Hit. Er singt schon zu Hause immer von der lieben, lieben Sonne. Und was mit Babymäusen, aber was das für ein Lied ist, ist mir rätselhaft. Die Kinder sitzen dabei auf Kissen, und offenbar hat jedes Kind ein eigenes mitgebrachtes. Und ich wollte schon immer mal Foundation Piecing ausprobieren, wusste aber nie recht wofür. Und ich habe immer ein bisschen Angst vor Patchwork, weil es mitunter so altbacken aussieht. So, aber Tiere gehen ja wohl! In diesem Buch (A Quilter's Ark) sind ziemlich viele drin, die auch nicht völlig verkorkst wirken.
Die Technik find ich super, fizzelig, aber ordentlich, und man braucht lauter kleine Reststücke - genau das Richtige für mich. Es geht auch total schnell. Nur für die gestickten Details habe ich gefühlt ewig gebraucht. Dazwischen auch Kind krank, ich krank, Spülmaschine kaputt... das Übliche. Die Schwänze habe ich festgenäht und auch sonst auf möglichst haltbare Arbeitsweise gesetzt. Ich hoffe, das Kissen überlebt den Kitaalltag eine Weile...
Das fertige Kissen misst 34x34 cm, das ist hoffentlich groß genug für Kleinkindpopos.
Der Panda schielt übrigens nicht. Muss am Winkel liegen.
Die Technik find ich super, fizzelig, aber ordentlich, und man braucht lauter kleine Reststücke - genau das Richtige für mich. Es geht auch total schnell. Nur für die gestickten Details habe ich gefühlt ewig gebraucht. Dazwischen auch Kind krank, ich krank, Spülmaschine kaputt... das Übliche. Die Schwänze habe ich festgenäht und auch sonst auf möglichst haltbare Arbeitsweise gesetzt. Ich hoffe, das Kissen überlebt den Kitaalltag eine Weile...
Das fertige Kissen misst 34x34 cm, das ist hoffentlich groß genug für Kleinkindpopos.
Der Panda schielt übrigens nicht. Muss am Winkel liegen.
Sonntag, 3. Januar 2016
Von der Aufbewahrung von Kindern und Scheren
*Staub wegpust*
Ach herrjeh. Ein Umzug und hier herrscht tote Hose. Dabei habe ich inzwischen sogar ein Nähzimmer! Aber im neuen Heim ist immer soviel zu tun, dass ich noch kaum zum Nähen komme. Ich hoffe auf Besserung!
Noch vorher habe ich, wie ich gerade in meinem Bilderordner merkte, einen Onbuhimo genäht. Das ist eine Babytrage ohne Hüftgurt, also nur mit Rucksackträgern. Ist auf Dauer nicht sehr bequem, aber Kind läuft sowieso inzwischen lieber (oder fährt gar Buggy), geht dafür super schnell und einfach, wenn Kind doch nach oben will.
Die Anleitung war das "Trage mit Liebe"-Ebook. Es gibt auf Facebook eine Gruppe dazu, da wurde erklärt, wie man aus der Anleitung mit Hüftgurt eine Trage ohne machen kann. Hat gut funktioniert, nur die Träger sind einen Ticken zu lang geworden. D.h. Kind sitzt häufig etwas tief. Aber der wächst ja...
Das gute Stück ist wendbar. Das Rückenpanel besteht aus Tragetuchstoff: Auf einer Seite sind die Owrapel-Äpfelchen, auf der anderen ein Reststück Solnce Genesis Moonshine. Träger und Kopfstütze sind Ikea Lenda.
Was ich eigentlich posten wollte, bevor mir die Trage über den Weg lief, war mein Wichtelgeschenk für'sNatron und Soda Nähkromanten-Forum. Ein Wichtelkind hatte sich eine Scherentasche gewünscht, und da ihre Farb- und sonstigen Vorlieben sehr mit meinen übereinstimmten, habe ich mich daran gemacht. Nur ihre Scheren sind viel größer als meine, daher steckt da noch ein Papiermodell dahinter. Die Stickerei ist das abgewandelte Muster meines Hochzeitskleides.
Ach herrjeh. Ein Umzug und hier herrscht tote Hose. Dabei habe ich inzwischen sogar ein Nähzimmer! Aber im neuen Heim ist immer soviel zu tun, dass ich noch kaum zum Nähen komme. Ich hoffe auf Besserung!
Noch vorher habe ich, wie ich gerade in meinem Bilderordner merkte, einen Onbuhimo genäht. Das ist eine Babytrage ohne Hüftgurt, also nur mit Rucksackträgern. Ist auf Dauer nicht sehr bequem, aber Kind läuft sowieso inzwischen lieber (oder fährt gar Buggy), geht dafür super schnell und einfach, wenn Kind doch nach oben will.
Die Anleitung war das "Trage mit Liebe"-Ebook. Es gibt auf Facebook eine Gruppe dazu, da wurde erklärt, wie man aus der Anleitung mit Hüftgurt eine Trage ohne machen kann. Hat gut funktioniert, nur die Träger sind einen Ticken zu lang geworden. D.h. Kind sitzt häufig etwas tief. Aber der wächst ja...
Das gute Stück ist wendbar. Das Rückenpanel besteht aus Tragetuchstoff: Auf einer Seite sind die Owrapel-Äpfelchen, auf der anderen ein Reststück Solnce Genesis Moonshine. Träger und Kopfstütze sind Ikea Lenda.
Was ich eigentlich posten wollte, bevor mir die Trage über den Weg lief, war mein Wichtelgeschenk für's
Dienstag, 21. Juli 2015
Frauendinge
Seit über zehn Jahren nutze ich zur sogenannten "Monatshygiene" einen Mooncup und war damit immer sehr glücklich. Da ich ein Kind bekommen habe, musste ich ihn zwei Jahre gar nicht verwenden. Nun bräuchte ich ihn wieder und finde ihn irgendwie unbequem. Ich muss das nicht verstehen! Zu Tampons will ich aber auf gar keinen Fall zurück, und da das Kind Stoffwindeln verwendet, was lag näher als... Stoffbinden nähen! Hier meine ersten Versuche. Schnittmuster ist dieses hier: Lazy Seamstress Mama Pads.
Verwendet habe ich innen drin 2-3 Lagen eines uralten, nicht mehr verwendeten Frotteehandtuchs, auf der Körperinnenseite ein Stück eines alten Leintuchs, das meine Mutter mir mal zum irgendwas im Auto geschützt transportieren untergejubelt hat, und auf der Außenseite PUL-Stoff (atmungsaktiv, aber wasserdicht) von 1bis3.de.
Das Innenleben wird an den Innenstoff gezickzackt. Die Empfehlung war, in der Mitte noch eine Naht zu machen, damitdas Blut die blaue Ersatzflüssigkeit mehr ins Innere geleitet wird. Diese Naht darf man natürlich nicht durch den PUL-Stoff machen, sonst wird es undicht.
Man könnte meinen, die weiße Innenseite sei eine blöde Idee, aber wird tatsächlich wieder sauber beim waschen. Ich werfe sie erst mit den Windeln in den kalten Spülgang (den ich mache, um das Pipi rauszuwaschen) und dann kommt die restliche Wäsche für das normale Kurzprogramm dazu. Wenn ich eines Tages keine Windeln mehr wasche, muss ich mir wohl was anderes ausdenken.
Bisher habe ich drei große und eine kleine genäht - ich hoffe, ich finde bald mehr Zeit, noch ein paar zu produzieren. Es geht wirklich sehr einfach und schnell. Bisschen hübscher wird es, wenn man sie rechts auf rechts zusammennäht, wendet und absteppt, aber ich habe beschlossen, die Elefanten sind hübsch genug, das muss nicht auch noch sein.
Verwendet habe ich innen drin 2-3 Lagen eines uralten, nicht mehr verwendeten Frotteehandtuchs, auf der Körperinnenseite ein Stück eines alten Leintuchs, das meine Mutter mir mal zum irgendwas im Auto geschützt transportieren untergejubelt hat, und auf der Außenseite PUL-Stoff (atmungsaktiv, aber wasserdicht) von 1bis3.de.
Das Innenleben wird an den Innenstoff gezickzackt. Die Empfehlung war, in der Mitte noch eine Naht zu machen, damit
Man könnte meinen, die weiße Innenseite sei eine blöde Idee, aber wird tatsächlich wieder sauber beim waschen. Ich werfe sie erst mit den Windeln in den kalten Spülgang (den ich mache, um das Pipi rauszuwaschen) und dann kommt die restliche Wäsche für das normale Kurzprogramm dazu. Wenn ich eines Tages keine Windeln mehr wasche, muss ich mir wohl was anderes ausdenken.
Bisher habe ich drei große und eine kleine genäht - ich hoffe, ich finde bald mehr Zeit, noch ein paar zu produzieren. Es geht wirklich sehr einfach und schnell. Bisschen hübscher wird es, wenn man sie rechts auf rechts zusammennäht, wendet und absteppt, aber ich habe beschlossen, die Elefanten sind hübsch genug, das muss nicht auch noch sein.
Sonntag, 28. Juni 2015
Schlafanzüge und Häkelball
Kind wuchs aus seinen Schlafanzügen raus. Nach einem guten Tipp von Mia die Sommerhose nach Klimperklein (etwas verlängert) und als Oberteil den Trotzkopf von Schnabelina. Beide gehen sehr einfach und sehr schnell und, wenn man überall Bündchen verwendet, komplett mit der Overlock zu nähen. Das finde ich beim meinem momentanen viel zu kleinen Schreibtisch sehr entspannend. Einmal links- und einmal rechtsrum überkreuzt ist Zufall, keine Absicht ;-)
Dann gibt es im Bekanntenkreis ein neues Baby, da musste was hübsches zum Greifen her. Letztens im NFP-Forum gesehen: der Amish Puzzle Ball (englisch hier, deutsch hier). Tolles Teil! Bild leider sehr unscharf, ich glaube, eine kleine Zunge hat über meine Handylinse geleckt, oder so.
Nachtrag: Hier Nummer 2, diesmal schärfer, und man sieht die drei Teile, aus denen der Ball besteht:
Dann gibt es im Bekanntenkreis ein neues Baby, da musste was hübsches zum Greifen her. Letztens im NFP-Forum gesehen: der Amish Puzzle Ball (englisch hier, deutsch hier). Tolles Teil! Bild leider sehr unscharf, ich glaube, eine kleine Zunge hat über meine Handylinse geleckt, oder so.
Nachtrag: Hier Nummer 2, diesmal schärfer, und man sieht die drei Teile, aus denen der Ball besteht:
Dienstag, 5. Mai 2015
Dickkopfbremse
Kind wargelt sich nachts immer quer durchs Bett (seins, elterliches, er nimmt es da nicht so genau), auch gerne mit dem Kopf bis übers Kopfende hinaus. Bett kann nicht ganz an der Wand stehen, und dann hängt der kleine Dickschädel da so quer und halb eingeklemmt, bis ich ihn wieder sanft am Schlafsack nach unten ziehe. Sieht nicht gesund und bequem aus. Geht auch besser. Statt Tragetücher um die Stäbe zu wickeln, habe ich nun eine Kopfbremse genäht. Stoffreste aus Mutters Vorhängen, wattierte Schicht dazwischen, Kam Snaps dran. Jetzt schlafen wir auf der Löwenzahnwiese.
Donnerstag, 23. April 2015
Shampooflaschen
Shampoo- und Duschgelflaschen sind mir ein Graus. Soviel sinnloses Plastik! Leider habe ich bisher weder mit festen Shampoos von Lush noch mit Haarwaschseifen Freundschaft geschlossen. Immerhin das Duschgel kann ich durch Seife ersetzen. Der Mann produziert allerdings immer noch eine Menge Plastikabfall, den es zu recyclen gilt.
Ich liebe Dosen, Täschchen, Mäppchen, Geldbeutel - den ganzen Kleinkram! Da kam mir diese Anleitung gerade recht: Shampooflaschentäschchen
Einfacher geht es eigentlich nicht. Zuschneiden, Kam Snap rein. Mit einer etwas dünneren Flasche müsste es noch besser gehen - das hier sind Alverde-Duschgelflaschen.
Mindestens genauso praktisch: Stehpinkelhilfen! Davon braucht man auch nicht besonders viele, die halten eine Weile. Die Idee kommt aus dem NFP-Forum (den Thread kann man ohne Account leider nicht sehen). Es erfordert mit Klamotten und im Stehen erstaunlich viel Überwindung, loszupieseln, aber für mich funktioniert das Ding super. Das "geschlossene" Ende kommt zwischen die Beine (ich drücke es fest hoch, mit leichter Hebelwirkung von der Mitte aus, so dass es schön anliegt), das offene Ende zeigt weg.
Ich liebe Dosen, Täschchen, Mäppchen, Geldbeutel - den ganzen Kleinkram! Da kam mir diese Anleitung gerade recht: Shampooflaschentäschchen
Einfacher geht es eigentlich nicht. Zuschneiden, Kam Snap rein. Mit einer etwas dünneren Flasche müsste es noch besser gehen - das hier sind Alverde-Duschgelflaschen.
Mindestens genauso praktisch: Stehpinkelhilfen! Davon braucht man auch nicht besonders viele, die halten eine Weile. Die Idee kommt aus dem NFP-Forum (den Thread kann man ohne Account leider nicht sehen). Es erfordert mit Klamotten und im Stehen erstaunlich viel Überwindung, loszupieseln, aber für mich funktioniert das Ding super. Das "geschlossene" Ende kommt zwischen die Beine (ich drücke es fest hoch, mit leichter Hebelwirkung von der Mitte aus, so dass es schön anliegt), das offene Ende zeigt weg.
Freitag, 10. April 2015
Schwerter zu Sporttaschen
Der Mann wollte eine neue Sporttasche, also gab es einen Gutschein zu Weihnachten und nun endlich die Tasche. Ich habe einen alten Bundeswehr-Seesack recycelt, denn es sollte ja möglichst stabil sein. Der Seesack an sich ist ein Schlauch mit zwei runden Enden, wird an der langen Seite mit Reißverschluss geöffnet und hat eine Verstärkung mit zwei Trägern, ebenfalls auf der langen Seite.
Die ursprüngliche Form habe ich erhalten, das Ding aber um einige cm gekürzt (also sozusagen das runde Ende versetzt). Träger abgetrennt, die innere Doppellage, die die Träger stabilisieren sollte, als Innentasche umgebaut, die Kletts und die Schrägbänder erneuert. Die ganze Auftrennerei war anstrengender, als das Nähen am Ende... stabil sind die Teile!
Beim neuen Träger habe ich das ursprüngliche System erhalten, wo die Längenverstellung an einem Übergang zu dünneren Trägern am Ende geregelt wird. So konnte ich die ursprünglichen Alu-Karabiner verwenden. Eine Schulterpolsterung gab es auch. Vorne sieht man, wo die Träger mal angenäht waren. Eventuell sticke ich da noch was drauf, wenn ich mal Zeit habe (hahaha!).
Links und rechts an den runden Enden gibt es nun zwei mit Klettverschluss verschlossene Taschen. Hier das Originalende - am neuen habe ich keine Kappnähte (oder wie immer die heißen) mehr gemacht:
Dafür aber innen mit Schrägband versäubert (ganz rechts). Hier auch die Innentasche, unterteilt in zwei Fächer. Sieht nicht nur schräg aus, ist es wirklich (der "Schlitz" ist links größer), weil die doppelte Lage unten breiter wird. Mit Schlüsselband.
Die Reste des Schlüsselbandes habe ich als neue Reißverschluss-Stopper verwendet. "Achtung Berlin" ist zwar ein Filmfestival, klingt aber auch gut für Kickboxer, fand ich ;-)
Die ursprüngliche Form habe ich erhalten, das Ding aber um einige cm gekürzt (also sozusagen das runde Ende versetzt). Träger abgetrennt, die innere Doppellage, die die Träger stabilisieren sollte, als Innentasche umgebaut, die Kletts und die Schrägbänder erneuert. Die ganze Auftrennerei war anstrengender, als das Nähen am Ende... stabil sind die Teile!
Beim neuen Träger habe ich das ursprüngliche System erhalten, wo die Längenverstellung an einem Übergang zu dünneren Trägern am Ende geregelt wird. So konnte ich die ursprünglichen Alu-Karabiner verwenden. Eine Schulterpolsterung gab es auch. Vorne sieht man, wo die Träger mal angenäht waren. Eventuell sticke ich da noch was drauf, wenn ich mal Zeit habe (hahaha!).
Links und rechts an den runden Enden gibt es nun zwei mit Klettverschluss verschlossene Taschen. Hier das Originalende - am neuen habe ich keine Kappnähte (oder wie immer die heißen) mehr gemacht:
Dafür aber innen mit Schrägband versäubert (ganz rechts). Hier auch die Innentasche, unterteilt in zwei Fächer. Sieht nicht nur schräg aus, ist es wirklich (der "Schlitz" ist links größer), weil die doppelte Lage unten breiter wird. Mit Schlüsselband.
Die Reste des Schlüsselbandes habe ich als neue Reißverschluss-Stopper verwendet. "Achtung Berlin" ist zwar ein Filmfestival, klingt aber auch gut für Kickboxer, fand ich ;-)
Mittwoch, 25. Februar 2015
Kleinkram
Noch ein Halstuch, diesmal mit Monster, als Wichtelgeschenk:
Tragetuchreste vom Sling nähen mussten natürlich auch weiter verarbeitet werden. Die Schuhe sind noch sehr verbesserungswürdig, rutschen leider dauernd von den Füßchen. Gibt also bald Versuch Nr. 2. Das Kunstleder (Lorica) habe ich als Reststück von Ehrlich Leder bekommen, die waren sehr nett und hilfreich!
Ansonsten bin ich momentan schwer begeistert vom Little Boxy Pouch Tutorial und nähe lauter kleine Täschchen. Nr. 1 war noch etwas verbesserungswürdig, was die Musterplatzierung betrifft:
Ist aber auf jeden Fall sehr praktisch für den ganzen Kleinkram, den frau so in der Wickeltasche mit sich herumträgt:
Zwei weitere vergaß ich leider zu fotografieren, die waren teils Teil des Wichtel-, teils ein anderes Geschenk. Nr. 4 & 5 sind ungefüttert, dafür sind die Nahtzugaben innen mit Schrägband versäubert. So ordentlich habe ich schon lange nicht mehr genäht. Stoffe sind wieder ein Stück Tragetuch, und zwar jeweils ein winziges Reststück eines Solnce.
Tragetuchreste vom Sling nähen mussten natürlich auch weiter verarbeitet werden. Die Schuhe sind noch sehr verbesserungswürdig, rutschen leider dauernd von den Füßchen. Gibt also bald Versuch Nr. 2. Das Kunstleder (Lorica) habe ich als Reststück von Ehrlich Leder bekommen, die waren sehr nett und hilfreich!
Ansonsten bin ich momentan schwer begeistert vom Little Boxy Pouch Tutorial und nähe lauter kleine Täschchen. Nr. 1 war noch etwas verbesserungswürdig, was die Musterplatzierung betrifft:
Ist aber auf jeden Fall sehr praktisch für den ganzen Kleinkram, den frau so in der Wickeltasche mit sich herumträgt:
Zwei weitere vergaß ich leider zu fotografieren, die waren teils Teil des Wichtel-, teils ein anderes Geschenk. Nr. 4 & 5 sind ungefüttert, dafür sind die Nahtzugaben innen mit Schrägband versäubert. So ordentlich habe ich schon lange nicht mehr genäht. Stoffe sind wieder ein Stück Tragetuch, und zwar jeweils ein winziges Reststück eines Solnce.
Montag, 8. Dezember 2014
Apfelernte und warmer Hals
Mein Kind wird zu 99 % getragen. Meist im Tuch, manchmal in der Tragehilfe. In letzter Zeit klebt er einem besonders in der Küche am Bein, was ungünstig ist. Ein Sling musste also her. Da geht das Kind sehr schnell rein und raus und hängt praktisch auf der Hüfte. Ist leicht zu nähen - Tragetuch in der richtigen Länge abschneiden, versäubern, um die Ringe schlagen, festnähen (zur Sicherheit dreifach).
Owrapel Applelicious Let's go diving und türkise Slingringe, bestellt bei Didymos:
Und Schnappschuss im dustren Flur:
Das Schöne: Vom Tragetuch bleibt was übrig. Daher gibt es jetzt warmen Apfelhals:
Und der selbe Schnitt (Ottobre) nochmal zum Verschenken an eine junge Nachwuchs-Walforscherin:
Ist zwar Größe 96 aufwärts, passt aber auch schon den kleinen, dicken Babyhälsen.
Mal sehen, was der Rest vom Tuch wird.
Owrapel Applelicious Let's go diving und türkise Slingringe, bestellt bei Didymos:
Und Schnappschuss im dustren Flur:
Das Schöne: Vom Tragetuch bleibt was übrig. Daher gibt es jetzt warmen Apfelhals:
Und der selbe Schnitt (Ottobre) nochmal zum Verschenken an eine junge Nachwuchs-Walforscherin:
Ist zwar Größe 96 aufwärts, passt aber auch schon den kleinen, dicken Babyhälsen.
Mal sehen, was der Rest vom Tuch wird.
Samstag, 22. November 2014
Hose, enger genäht
Enger und deutlich kleiner. Erstaunlicherweise ist gar nicht soviel übrig - wo ist der Stoff hin?? Die Hose war eine 2nd Hand gekaufte, unglaublich ausgeleierte Umstandshose, Größe 38. Die hatte ich 2x an, ganz am Ende. Brauch ich nicht mehr, will vermutlich auch keiner mehr. Die neue hat Größe 80. Das ist aktuell ein bisschen arg groß, aber das tollste Monster der Welt wächst ja weiter, nehme ich an. Schnitt ist aus einer alten Burda. Habe Kam Snaps statt "richtiger" Knöpfe verwendet und an den Hosenbeinen aus dem Schwangerenbauch-Jersey Mitwachs-Bündchen angenäht. Vorgesehen waren einfach umzuschlagende "Zier"bündchen.
Die hinteren Taschen habe ich, mangels Stoff, aus den "echten" hinteren Taschen genäht, daher das Muster. Und ich habe das eine Rückenteil nicht falschrum zugeschnitten... keine Ahnung, was das Licht hier auf dem Foto mit dem Stoff macht ;-)
Montag, 3. November 2014
Krabbelzwerg
Meine Mutter näht nicht mehr und hat mir Wollstoff vermacht. Kaufen würde ich sowas ja nicht mehr, aber vernähen tu ich es gerne, für's Kind. Overallschnitt von Madame Jordan und mit Zuwachsgedanken in Größe 80 genäht, was offenbar eeetwas übertrieben war. Die Bündchen sind gestrickt aus einem Wollknäuelrest - Baumwollbündchen zeigen ja doch ein anderes Waschverhalten. Wie man sieht, war dieser Rest an den Beinen dann doch etwas knapp. Gefüttert ist nur die Kapuze, mit Fleece.
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